Projekt „Schau auf’s Land“

Schau auf’s Land

Aus Erfahrung sind Mobilreisende immer auf der Suche nach naturnahen und idyllischen Stellplätzen. Und diese gibt es in Österreich auf dem Land zu genüge. Auf der anderen Seite sind ländliche Produzenten und Direktvermarkter auf der Suche nach neuen, interessierten und kaufkräftigen Kunden für ihre Produkte. Also warum nicht diese zwei Gruppen zusammenbringen?

Das werde ich mit dem Projekt „Schau auf’s Land“ jetzt tun. Und zwar mit Hilfe eines bewährten Konzepts aus Frankreich (France Passion) und Deutschland (Landvergnügen). Ein Konzept, welches Mobilreisende und ländliche Produzenten zu Gast und Gastgeber macht.

Wie soll das Ganze aussehen?

Ländliche Produzenten, Direktvermarkter oder Bauernhöfe haben die Möglichkeit eine freie Fläche für ein bis drei Wohnmobile auf ihrem Land bereitzustellen. Diese sollte wenn möglich eben, leicht zugänglich und naturnah sein. Ein eigener Campingplatz wird dafür nicht benötigt. Darüber hinaus sollten der Hof und das Land von den Besitzern so gut es geht beschrieben werden. Dazu zählen auch eigene Regeln und Bedingungen, sowie spezielle Angebote, Produkte oder Aktivitäten, die auf dem Hof in Anspruch genommen werden können. Daraufhin kann der landwirtschaftliche Betrieb zusammen mit Bildern und seiner Beschreibung kostenlos im Netzwerk von „Schau auf’s Land“ gelistet werden.

Im nächsten Schritt können Mobilreisende gegen eine geringe Gebühr für eine Saison Mitglied bei „Schau auf’s Land“ werden. Damit bekommen sie Zugang zum Netzwerk und haben so die Möglichkeit, in Österreich einen idyllischen Stellplatz auf dem Land zu finden, auf diesem sie dann nach direkter Absprache mit dem Gastgeber für 24 Stunden kostenlos stehen dürfen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit regionale Produkte oder sonstige Angebote direkt vom Erzeuger zu erwerben.

 

Welchen Mehrwert hat der Gastgeber davon?

Der Wohnmobiltourismus boomt derzeit enorm. Jährlich werden über 1000 neue Wohnmobile in Österreich zugelassen, in den umliegenden Ländern sehen wir den gleichen Trend. Außerdem reisen mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen meistens naturverbundene und respektvolle Menschen, die auf der Suche nach schönen Stellplätzen sind. Wie das Konzept in anderen Ländern zeigt, sind die Reisenden durch den kostenlosen Stellplatz oft gewillt, kulinarische und regionale Produkte von ihrem Gastgeber zu erwerben. Und durch den Eintrag im Netzwerk sind die Gäste von Anfang an über die Produkte, Ruhetage oder sonstige Besonderheiten der Gastgeber informiert. Außerdem sind sie die Gäste mit ihrem Reisemobil meistens autark, was eine Beherbergung sehr leicht macht.

 

Und der Gast?

Mit nur einer geringen Jahresgebühr können Mobilreisen für eine Saison kostenlos für 24 Stunden auf idyllischen und naturnahen Stellplätzen übernachten. Dort haben sie nicht nur die Möglichkeit die Ruhe und den Frieden vom Land zu genießen, sondern können auch bei Bedarf frische regionale Produkte direkt vom Erzeuger erwerben.

Und jetzt?

Ich war von Anfang an begeistert von diesem Konzept, denn es vereint nicht nur ökologische, ökonomische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit, sondern bringt auch einen Mehrwert für alle Beteiligten mit sich. Jetzt müssen wir dieses Konzept nur noch in die Tat umsetzen und in Österreich etablieren. Falls du also ein landwirtschaftlicher Produzent bist oder allgemein Interesse an der Umsetzung dieses Konzept hast, kannst du dich gerne bei mir melden. Gemeinsam können wir dann alle weiteren Schritte besprechen.

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